ZENtrum für Psychosynthese und Meditation
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Worte spiritueller Weisheit

Anlage zum "ZENtrum Aktuell 3/4 2011
Worte spiritueller Weisheit
Entnommen dem Buch "GOTT – das Geheimnis" von Rüdiger Schache


"Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt."
"O Mensch, schau dir den Menschen an: Er hat Himmel und Erde und die ganze übrige Kreatur in sich selber! In ihm ist alles verborgen schon vorhanden. Gott hat den Menschen nach dem Bauwerk des Weltgefüges nach dem ganzen Kosmos gebildet. O wie herrlich ist die Gottheit, welche, indem sie schafft und wirkt, ihre eigene Wirklichkeit offenbart."

Hildegard von Bingen, Mystikerin, Äbtissin, Naturwissenschaftlerin
1098 – 1179

"Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt."


Franz von Assisi, Stifter des Franziskanerordens
1181-1226

"Du musst dir letztendlich über diese gewaltige Lehre klar werden: Alle Geschöpfe sind zwar dem Anschein nach getrennt, aber wahrhaft nur eines. Alle Wesen gehen von der Gottheit aus und sind in der Gottheit vereint. Wer dieses wirklich erfasst, wird die Gottheit und erlangt dadurch Befreiung."

Aus der Bhagavad Gita, der Heiligen Schrift des Hinduismus.

"Um die höchste Realität zu entdecken, die der Mensch seit Abertausenden von Jahren Gott nennt, musst du frei von Glauben, frei von aller Autorität sein. Nur dann kannst du selbst herausfinden, ob es so etwas wie Gott gibt."

"Gott ist winziger als ein Atom und größer als der Kosmos. Alles ist Erscheinungsform Gottes. Aufgrund unserer Neigung, Unterscheidungen zu treffen, denken wir, wir seien Individuen. Es gibt keinen größeren Irrtum in der Welt als diesen."

"Wenn du irgendwann zu glauben aufhörst, du seist eine Person, die in einem Körper wohnt, dann geht dir auf, was du wirklich bist."

"Alleinsein ist keine Isolation, es ist nicht das Gegenteil von Einsamkeit, es ist ein Seinzustand, wenn alle Erfahrung, alles Wissen ein Ende haben."

"Wenn wir zuerst uns selbst erkennen und dann die von Gott geschaffene Welt betrachten, wird uns die Wahrheit offenbar. Der Versuch, Gott und die Welt zu erkennen, ohne sich zuvor selbst zu erkennen, wäre wahrhaftig Unwissenheit."

Jiddu Krishnamurti, indischer Philiosoph und spiritueller Lehrer
1895-1986

"Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seins offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit dem Schicksal und den Handlungen der Menschen abgibt."

"Die religiösen Genies aller Zeiten waren durch diese kosmische Religiosität ausgezeichnet, die keine Dogmen und keinen Gott kennt, der nach dem Bild des Menschen gedacht wäre."

Albert Einstein, Physiker und Nobelpreisträger
1879 – 1955

"Ein Krug, der im Wasser steht, ist mit Wasser gefüllt und von Wasser umgeben. Ebenso sieht die in Gott versunkene Seele den alles durchdringenden Geist innen und außen."

Sri Ramakrishna, indischer Mystiker, spiritueller Lehrer und Yoga-Meister
1836 – 1886

"Es sind die gleichen ordnenden Kräfte, die die Natur in allen ihren Formen gebildet haben und die auch für die Struktur unserer Seele, also auch unseres Denkvermögens verantwortlich sind."

Werner Heisenberg, Physiker und Nobelpreisträger
1901 – 1976

"Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines. Soll daher die Seele Gott erkennen, so muss sie ihn erkennen oberhalb von Zeit und Raum."

"So wahr das ist, dass Gott Mensch geworden ist, so wahr ist der Mensch Gott geworden."

Meister Eckhart, Mystiker, Dominikaner
Um 1260 – 1328

"Ich bin Christ, Hindu, Moslem und Jude."

Mahatma Gandhi
1869 – 1948

"Das Universum ist ein Gedanke Gottes."

Friedrich Schiller
1759 – 1805

"Die Natur verbirgt Gott! Aber nicht jedem!"

Johann Wolfgang von Goethe
1749 - 1832

Ein Schüler fragte den Sufi-Meister Mullah al-Hallay einmal nach der Identität Gottes.Der Meister antwortete: "Mit einem Geist frei von Sorgen habe ich Gott mit dem Auge des Herzens erblickt. 'Ich frage Gott: 'Wer bist du?' Und Gott antwortet: 'Du selbst'."

Geschichte aus dem Sufismus

"Als ich meine Seele fragte, was die Ewigkeit mit den Wünschen macht, die wir sammeln, da erwiderte sie: Ich bin die Ewigkeit."

Khalil Gilbran, Libanesisch-amerikanischer Dichter, Philosoph und Maler
1883-1931

"Du bist nie vom Sein getrennt, das dasselbe wie Glückseligkeit ist. Sei das Selbst, das ist Glückseligkeit. Wenn du in deinem Herzen verwirklichst, was deine wahre Natur ist, wirst du unendliche Wahrheit und Glückseligkeit finden ohne Anfang und Ende."

Ramana Maharshi, indischer Weisheitslehrer